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Die Kirchengemeinde in Hüttlingen
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Nach der Reformation war Hüttlingen zunächst rein katholisch. Mit dem Zustrom von Heimatvertriebenen stieg allerdings der Anteil der evangelischen Bevölkerung stark an. Um den Kirchgang dieses Bevölkerungsanteils zu erleichtern, wurde im Jahre 1967 die Versöhnungskirche gebaut. Die Evangelische Kirchengemeinde Hüttlingen mit ihren ça 980 Mitgliedern ist seit dem 1. Januar 2003 Teil der Gesamtkirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen. Bisher gehörte sie der Kirchengemeinde Fachsenfeld an.
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Die Kirchengemeinde in Wasseralfingen
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König Karl von Württemberg genehmigt eine ständige evangelische Pfarrei in Wasser- alfigen.
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Am 1. Mai wird der Grundstein zur Kirche gelegt. Die Kirche wird im neugotischen Stil errichtet.
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Einweihung der Kirche am 17. September 1894 in Anwesenheit des württembergischen Königs Wilhelm II.
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Maße der Kirche: Länge 28,4m; Breite 12,5 m; Turmhöhe 44 m. Ausstattung: Turmuhr mit 4 Ziffernblättern. Drei Bronzeglocken mit Seilbetrieb. Orgel pneumatisch, 2-manualig und Pedal mit Tretbälgen. Blockförmiger Altar stuckverziert mit geschmiedetem Gitter, gestiftet von König Wilhelm. Taufstein mit säulenförmigen Tragstück und Tisch. Kanzel aus Holz mit verziertem Treppengeländer. Vier hölzerne Bankreihenblöcke mit insgesamt 523 Sitzplätzen. Sakristei im Erdgeschoss des Turms. Heizung: zwei große ‘Wasseralfinger Kirchenöfen’.
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Einbau einer elektrischen Beleuchtung.
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Verlust von zwei Bronzeglocken zur Einschmelzung für die Rüstung.
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Erwerb von drei Klangstahlglocken.
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Elektrifizierung des Glockengeläuts und der Orgel.
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50-jähriges Jubiläum der Kirche mit Festpredigt von Landesbischof Wurm.
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Einbau einer neuen Turmuhr.
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Erster Renovierungsabschnitt mit Einzug einer Zwischendecke aus Holzfaserkassetten, Entfernung des Taufsteins und Neuerstellung eines Taufbeckens mit Kupferschale, Einbau einer elktrischen Heizung. Vergrößerung des Glockenstuhls zur Aufnahme von vier neuen Bronzeglocken, welche von Frau Auguste Kessler gestiftet wurden.
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Zweiter Renovierungsabschnitt mit Abschluss des Orgelneubaus, Aufstellung eines neuen Altartisches aus Muschelkalk, Einbau von drei neuen Chorfenstern (gestiftet von Frau Auguste Kessler).
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Beginn der ökumensichen Bewegung in Wasseralfingen.
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Der Baukomplex Kirche und Pfarrhaus wird unter Denkmalschutz gestellt.
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Erster ökumensicher Gottesdienst.
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Erster ökumenischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Abendmahl i.S. eines gemeinsamen ‘Herrenmahls’. Seitdem sind ökumenische Gottesdienste gute Tradition geworden.
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Außenrenovierung mit Umgestaltung des Haupteingangs und des Pfarrhofs.
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Dachsanierung von Turm und Schiff.
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Innernrenovierung: Entfernung der Kassetttendecke und Freilegung der Balken-Trage- Konstruktion. Doppelverglasung der Fenster. Bodenbelag mit Ziegelfliesen im Schiff und Teppischboden auf der Empore. Neue helle und warme Farbtöne an den Innenwänden. Neuordnung der Bankreihen und Vergrößerung der Bankabstände. Einbau einer neuen Elektroheizung unter den Bänken. Einbau einer neuen Beleuchtungs-, Lautsprecher- und Schwerhörigenanlage. Umbau der Orgel und Einweihung am Pfingstsonntag.
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Am 9. und 10. November feiert die Gemeinde das 100-jährige Jubiläum mit einem Festgottesdienst und einer Gemeindefest. Gleichzeitig erhält die Kirche den Namen ‘Magdalenenkirche’. Namensgeberin war Maria Magdalena, die auf dem rechten Kirchenfenster im Altarraum abgebildet ist.
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Im Februar erste Wasseralfinger Vesperkirche.
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Ab 1. Januar Zusammenschluss der Gemeinden Wasseralfingen und Hüttlingen zur Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen. 15. Januar: Vorstellung des neuen ‘Leitbild für die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen’. Die Gesamtgemeinde hat nun insgesamgt ça 3870 Seelen, davon 2560 in Wasseralfingen und 330 in Hofen. Verleihung des Umweltzertifikates ‘Grüner Gockel’. Im Dezember: Einbau des von Sieger Köder gestalteten und gestifteten Kirchenfensters ‘Die Verkündigung der Maria Magdalena’.
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10-jähriges Jubiläum der Vesperkirche unter der Leitung von Frau Gudrun Fetzer.
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